Scheinbar nicht hinlänglich dokumentiert. Ich hab ähnliche Anleitung mal für die Umstellung der Uhr im 2005er-Tacho beim S von 12h auf 24h-Modus bekommen. Weiß ich aber heute auch nicht mehr, wie das war.
Beiträge von Los Eblos
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Auf so ne Klappe hab ich natürlich nicht geachtet.
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Glaub nciht, dass die das geändert haben. Mit den Heller/dunkler-Tasten kann man durch gedrückt halten der (+)-Taste was reißen. Musst Du mal testen...
Steht auch in der Bedienungsanleitung irgendwo zwischen den 2 Millionen Hinweisen, dass man sich anschnallen sollte
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Helligkeit-Absenkung im Display kannste ausschalten. Hab ich auch gemacht. Ist stets bestens abzulesen. Finde auch nicht, dass es bei voller Leuchtkraft nachts blendet... in sofern also eigentlich kein Problem.
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Ich bin eigentlich auch gar kein Freund davon, anderen irgendwas aufzuzwingen oder mitzuteilen. Ich finde immer, es steht mir nicht zu, andere erziehen zu wollen. Genauso erwarte ich von anderen ja auch, dass sie mich nicht erziehen. Bei gewissen "Delikten" fällt mir das leicht, bei gewissen anderen "Delikten" fällt mir das schwer.
Wenn andere schneller fahren wollen, werde ich nie die Bremse dafür sein. Ich bin meist schon schnell unterwegs und wenn dann einer noch schneller will, ist das sein Ding, nicht meins.
Und wenn mir in ner Kolonne jemand unnötig zu dicht kommt, dann fühle ich mich und mein Auto gefährdet, dann lass ich mich auch zurück fallen und geb wieder Gas. Hilft meistens. Wenn ich aufm Mopped sitze, dann kriegen die schnell mal n Handzeichen, Abstand zu halten. Wirkt auch meistens.
Wobei ich allerdings auch "erziehend" werden kann, ist bei Leuten, die auf der Mittelspur fahren, obwohl meilenweit rechts frei ist. Da fahre ich dann zu gern mal von links gleich vor denen ganz rechts rüber. Diese Pisser sind in meinen Augen an jedem Stau schuld, der passiert, wenn es von 3 auf 2 Spuren geht oder es links Kolonnenverkehr gibt, während es rechts leerer ist. Sowas können wir uns bei der Verkehrsdichte schlicht weg meinstens nicht mehr erlauben! Die Jungs find ich schlimmer, als den Typen, der mit gebührendem Abstand Lichthupkonzerte macht. Aber das ist wohl Einstellungssache.
Schlimm find ich die, die noch 2km entfernt auf der schnurstracks-geraden Landstraße mein Gegenverkehr sind und Lichthupkonzerte machen, weil man denen entgegenkommend überholt, wo man eigentlich Platz zum 4x überholen hatte. Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten!

So Wischwasser-Kinkerlitzchen mach ich auch nicht.
ZitatAuf der AB mache ich immer Licht an wenn ich schnell fahren will
Licht hab ich immer an.Woran erkennt man denn nun eigentlich den Z4 3.0i am Heck, wenn nichts dran steht?
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Naja... also ich will eigentlich nicht anschüren, dass hier die "wer ist schneller"-Diskussionen kommen. Mir geht es mehr darum, wie sich andere Leute so verhalten, wenn sie mit dem S konfrontiert werden.
Auch wenn ich da auch meinen Spaß dran habe, andere Leute bei passender und legaler Begebenheit ein wenig drauf zu stoßen, dass sie ne Gurke fahren... dieses "Gerangele" um/bei Geschwindikgeiten >200 kann schnell in den falschen Hals kommen. Klingt immer gleich so prollig oder mutet waghalsig an, wenn man davon hier schreibt. Aber so ist der Fred nicht gemeint.
Ich behalte immer im Hinterkopf, dass der S zwar nicht langsam ist, aber halt auch noch lange nicht das Maß aller Dinge. Denke, das ist ganz wichtig, wenn man nicht für einen anderen durchaus schnelleren Menschen genau so ein Assi sein will, wie die Firmenwagenlimo-Fahrer für uns.
Aber eben diese Momente, wie z.B. der Mopped-Fahrer, der irgendwie so aus sah, als könne der nicht glauben, dass da n Auto an ihm dran klebt.. die sind find ich echt witzig und erzählenswert.
Da ich ja selber ne 7er Ninja fahre und um die Motorisierung vieler Moppeds weiß, weiß ich meist auch, was die könn(t)en. Sowohl als Mopped, als auch als Autofahrer merke ich aber allzu oft, dass rund 3/4 der Biker schlicht weg nicht in der Lage sind, ihr tolles superschnelles Vehikel vernünftig um die Kurven zu zirkeln. Auf der Geraden werden dann die 130 und mehr PS genutzt. Aber in der Kurve pflücken sie Blümchen. Klar... lieber auf Nummer sicher... nur leider passen die Texte am Bikertreff dann so gar nicht dazu. Ist manchmal schon echt lustig. Ich bin off topic! -
Nicht dass ich wüßte. Aber jetzt wo Du das sagst... ja, das ist mir am Wochenende auch einmal passiert. Kenne ich aber auch von zu Hause zur Genüge. Man sollte die Leute mal aufklären, dass es einem Cabriofahrer nichts tut. Völlig dämlich. Sowas passiert einem aber wohl nur in Deutschland.

Als Mopped-Fahrer kenn ich das auch, da ärgert es mich, weil ich es auch echt gefährlich finde. Genauso wie Kippen rauswerfen.
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Mir ist so ein sinnloses Thema noch nicht hier unter die Maus gekommen, also starte ich es mal...

Erlebnis 1:
Ich war am Wochenende in Plön. Freitag hin... Landstraße von Braunschweig aus. Da bildeten sich zeitweise zwischen Uelzen und Lüneburg so Kolonnen und keiner überholte. Also hab ich mich stückweise vorgearbeitet. Als ich in einem Rutsch wiedermal so 8 Autos weggeschnupft hatte und mich einfädeln musste, waren ein Z4 und dahinter ein SLK hinter mir. Kurz darauf wurde die Landstraße 2-spurig und der Z4 meinte gleich eerstmal vorbei ballern zu können. Gelang ihm irgendwie nicht. Als ich der zu nehmenden Ausfahrt noch nicht gewiß war, ging er rechts raus, ich dann hinter ihm in die Ausfahrt auf die autobahnähnliche Ortsumgehung von Lüneburg. Sobald frei war hat er Feuer gemacht, ich hinten dran mit konstanten Abstand. Wäre wohl näher gekommen, wenn ich den 3. denn gleich reinbekommen hätte. *grml* Dennoch... Hat er den S wohl n bissl unterschätzt. Vermute, für nen Z4 2.8i war der zu schnell... woran erkennt man den 3.0i? Nur an den eingebildeten Fahrern? *duck*Erlebnis 2:
Landstraße zwischen Plön und Lütjenburg... vor mir 3 Autos, Schleswigholsteiner fahren wohl generell max 100 auf der Landstraße?!? Hinter mir schließt ein Mopped auf. Ich sehe, dass ich eh nicht überholen kann... zu viele Kurven, die man nicht überblicken kann. Also lass ich den Moppedfahrer vorbei. Denn der konnte, wenn er wollte. Der also erst an mir vorbei, dann wenig später hatte er seine Gelegenheit ud überholte die Kolonne am Stück. Ich auch. Er fuhr dann mit so 140 weiter... dann kam 70-Zone. Plötzlich blickte er in den Rückspiegel und sah mich. Hatte der wohl auch gar nicht mit gerechnet. Man hat richtig gesehen, wie der zweimal in den spiegel schaute. Dann hat er Gas gegeben. Ich auch. Mit genug krimineller Energie und abgeschalteten Gehirn hätte der von dannen ziehen können... aber so war ich irgendwie konstant hinter ihm.. ausser in Kurven, da hab ich mit Distanz eicht geschoben... er schaute weiterhin regelmäßig in den Rückspiegel. Das war echt mal lustig!Erlebnisse 3-10:
Heute, Rückfahrt A7 von Hamburg nach Hannover. Ich gehöre zu den freundlicheren Vertretern... ich belehre keinen, ich drängele nicht übermäßig, Lichthupe gibts nur in ganz schweren Fällen und dann auch nur dezent und aus der Entfernung, so als Hinweis "Du könntest jetzt rechts rüber fahren". Blinker-Links nutze ich gar nicht. Nachdem die Strafen für dichtes Auffahren ja nun drastisch erhöht wurden und ich ja nun auch bissl mehr Leistung hab als noch im Golf, verzichte ich obendrein und meistens aufs auch nur ansatzweise zu dicht ranrollern. Aufgefallen sind mir heute auf meiner ersten längeren Autobahn-Etappe im S vor allem diverse 5er BMW und E-Klassen, die alle meinten, sie müssten erstmal im Tempolimit bei 160 statt 120 drängeln. Dürfen sie... wer schneller mag, soll gern schneller fahren... also vorbei gelassen. Später bei aufgehobenem Tempolimit bleiben die selben dann links, obwohl rechts frei wäre. Erst wenn man bei über 230 immer noch hinter denen schiebt, brauchen sie noch so 3-4 Gedenkminuten, dann wird evtl. mal Platz gemacht. So Gekröse unter 120PS macht ja recht schnell Platz, wenn man im Rückspiegel auftaucht. Teilweise drehen sich Fond-Passagiere ja noch um... aber diese gehobenen Mittel- und Oberklassen meinen immer erstmal, sie wären schnell. Ergeht Euch das auch so? Sowas kann einem natürlich nur passieren, wenn man nicht zu den Cabrio-Leuten gehört, die mit 140 auf der Mittelspur ihre Meter schaffen... schon klar!
Generell hab ich das Gefühl, wird man Opfer der doch eigentlich geschätzten Unbekanntheit des S. Ich hab doch nen 528i oder 530d, was soll da schon noch kommen?!? *grml*
Diese kleinen Erlebnisse haben allesamt Spaß gemacht. Und wer schöne Straßen zum Kurven kratzen sucht, dem kann ich die recht verkehrsfreie und landschaftlich wunderschöne Holsteinische Schweiz in Schleswig Holstein zwischen Kiel und Lübeck nur nahelegen!!! Kurven Kurven Kurven, Hügel, Täler, Hügel Täler... das Wochenende hat richtig richtig Spaß gemacht!!!
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So, bin nun aus dem Ostseewochenende zurück. Rückfahrt A1 A7 A2. Es war streckenweise frei... oft auch länger deutlich über 230 gefahren. Bei 256 war heute allerdings Schicht. Hab schon mal mehr mit dem S geschafft... woran sowas wohl liegt!?!
Was ich berichten wollte...
jetzt wo ich so lange am Stück bei 240 und mehr gebraten bin... Hände trocken!
Hab da heute extra nochmal drauf geachtet... kann nicht behaupten, dass mich der S bei 240 und schneller stärker gefordert hätte als mein Golf 4 damals bei 210. Ist wohl in den Geschwindigkeitsbereichen echt n Unterschied, ob mal einen der ersten S hat oder einen der neueren.
Und während ich da mit 250 dahin ballere, sitzt Mel neben mir und blättert gelassen in nem Straßenatlas. Unglaublich...

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Boah... klingt gut!
Nachdem ich mehrfach angesprochen wurde, der S müsse etwas
tiefer sein... setz ich sowas wohl auch nochmal auf die Wunschliste.
Ist der Gripgewinn echt so enorm realisierbar?Melde mich jetzt ab ins Wochenende!
Wünsche Euch ein schönes selbiges!
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Is schon komisch... Monatelang klagt man über nasse Straßen, und nu hier wollen Leute endlich Regen haben!

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Stop!
Vergiss alles nach "guten Morgen"!
Wieder eine Einsicht reicher! Oder doch nicht?

Für den Fall, dass Endstufe JETZT Saft braucht, ist der Stromkreis Cap<>Endstufe interessant. Und wenn da keine LEitungsverluste sind, riechts besser. Also quasi: In der Kürze liegt die Würze. Ich seh es irgendwie ein, aber technisch fundiert und in Worte gefasst ist das noch nciht so richtig für meinen Geschmack... Kriegt das mal einer hin?
Obwohl... irgendwie stinkts noch nach Umbug.
Ich geh da nochmal in mich.Kann man das so sagen?
Der Cap kann mehr Strom liefern (sich also schneller entladen), wenn seine Last niederohmiger ist. Lange Zuleitungen vergrößern aber den Widerstand über den der Cap entladen wird... langsamere Entladung, weniger Strom für die Endstufe.Wobei mein GEdankengang ja war...
Aus Sicht der Endstufe ergibt sich (in einem eingefrorenen Zustand) eine Stromaufnahme, die sich nach ohmschen Gesetz durch die an der Endstufe anliegenden Spannung und dem Widerstand der Endstufe in diesem Moment ergibt. Ob Cap nun vorn oder hinten, Spannung an der Endstufe ist die selbe in diesem Moment. Daher mein(t)e ich, dass es Schnurz ist, wo der Cap sitzt. Was ist daran falsch?Jetzt geh ich nochmal zur Waschmaschine und warte gespannt auf die Fortführung der Diskussion!

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Hab noch editiert... lies bitte nochmal, was ich ergänzt hab.
Und generell...
Mir wollte mal einer ein High-End-Coax-Digitalkabel für 80 EUR andrehen, welches zwingend Laufrichtungsgebunden verwendet werden sollte. Das sind die richtigen High-Ender... die glauben alles. Ist doch arm. Signal-Laufrichtungsgebundenes Coaxialkabel... is klar!Und genau da ist auch so ein Zwang einzuordnen, dass die Kapazität dicht an die Endstufe soll. Maximal 10cm Kabel geben die an.
Die Kapazität wird vorn stärker geladen, weil sie als Ladespannung die Batteriespannung sieht, nicht die um die Leitungsverluste reduzierte Batterierspannung.
So weit so einig?
Entnimmt die Endstufe nun viel Strom (sie hat dann einen geringen Innenwiderstand, niederohmige Last für die Batterie), (ZEITPUNKT EINGEFROREN!) dann bricht die Spannung ein. Die Kapazität hat aber ja noch Spannung UND liegt parallel zu Batterie. Also stützt die Cap-Spannung für diesen Moment die Gesamtspannung.
So weit so einig?
Der Cap hält also (idealisiert) die Spannung auf dem Level, auf dem er geladen war.
Cap vorn:
War Cap voll, hat er die Batteriespannung.Cap hinten:
War Cap voll, hat er die Batteriespannung reduziert um den Spannungsabfall über der Zuleitung von der Batterie UND der Karosserie.Soweit so einig?
Im starken Lastfall haben wir also den Cap so weit, dass er die Batterie unterstützt, also die Spannung hält, die er vor dem Lastfall hatte.
Und jetzt?
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Zitat
Ne, stimmt nicht ganz! Wenn der Cap nahe voll ist, sinkt der Strom, die Spannung geht hoch, bei Strom 0 auf genau die Batteriespannung! Daher muss der Cap zur Endstufe, sonst bringt er nix (Ausser ein bisschen weniger Innenwiederstand der Stromquelle)
Nu wirds wild...
Wenn ich DIch richtig deute, bringst jetzt noch Laufzeiteffekte ins Spiel, weil ja noch die 4m Leitung dazwischen sind, wenn der Cap vorn wäre??!? Ja nee... is klar
Wenn der Cap vorn ist, hat er vollgeladen nahezu Batteriespannung, richtig. Wenn hinten, nicht. Dann hat er die Spannung, die um die Verluste auf der Leitung reduziert ist. Mal ganz davon ab, dass ich den immer nach hinten setzen würde, weil es vorn einfach vie zu heiß und zu eng ist. Auch in der Quelle oben steht, Cap soll nach hinten, um die ohmschen Verluste der Leitung nicht dazwischen zu haben. Ich behaupte aber weiterhin, dass das keine Rolex spielt. Vielleicht kann mir ja mal einer praktisch vorführen, wie sich der Leistungswiderstand zwsichen Cap und Endstufe akkustisch äußert?!? technisch seh ich da bei dem Gleichstrom-Krams keinen direkten Zwang.Dennoch steige ich hier mal aus... das führt zu nichts.
Einigen wir uns darauf, dass man lieber zu viel als zu wenig Querschnitt nimmt und sich an beispielsweise der Querschnitt-Tabelle in der obigen Quelle orientiert?
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ZitatAlles anzeigen
Beispiel:
Verwendet wird eine Endstufe mit 4x120W an je 4 Ohm
Daran werden auch 4 Lautsprecher mit dieser Impedanz angeschlossen.
Ausgangsleistung => 4 * 120 W = 480 W
Leistungsaufnahme => 2 * 480 W = 960 W
Strom => 960 W / 13,5 V = 71 A
in Tabelle schauen
=> mind. 16 qmm, besser 25 qmm, denn viel hilft viel, bei niedrigeren Leistungen lieber größere Querschnitte wählen, um Verluste der Kabel zu minimieren. Bei hohen Leistungen ist eine Verkürzung der Kabel sinnvoll, was durch eine intelligente Verlegung oder Ergänzung einer 2. Autobatterie im Kofferraum möglich ist.
denn:
angenommen U=13,5V
Widerstand der Leitung: R = roh * Länge[m]/Querschnitt[qmm]
roh (spez. el. Widerst.) ist abhängig vom Material: roh = 0,0161 (Silber); 0,0178 (Kupfer); 0,023 (Gold); 0,030(Alu); 0,11 (Zinn); 0,13 (Eisen)
Beispiel: R1 (Cu,4m,10qmm) = 6,8mOhm
Angenommen wird, daß 2 Kabel mit diesem Querschnitt (+ und -) nach hinten geführt werden, ohne zusätzliche Erdung der Endstufe an der Karosserie, das heißt R=13,6mOhm.
Spannungsabfall U=R*I
Bei 60A Dauerstrom fallen bei 10qmm ca. 0,816V (!) ab, d.h. es kommen nur etwa 93,96% der Spannung (12,68V) am Ende an! Bei Verwendung von 25qmm-Kabel (R=5,44mOhm) fallen "nur" 326mV ab, es kommen 97,58% (13,17V), also etwa ein halbes Volt mehr an! Und dadurch wird entsprechende Leistung in Form von Wärme vom Kabel abgegeben, beim oben verwendeten 10qmm-Kabel etwa 50W, beim 25qmm-Querschnitt immerhin noch ca. 20W!
Quelle: http://www.selfmadehifi.de/carallg.htmEs lohnt sich, die Quelle mal zu überfliegen.
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Zitat
Ein weiterer Vortiel des Caps ist, daß er ganz nah an den Amp montiert werden kann und somit wenig Energie auf dem Weg zum Amp verloren geht (Leitungswiderstand etc.)
Das stimmt nicht ganz.Die Kapazität wird mit der Bordspannung geladen, die bei der Endstufe zur Verfügung steht. Die Batterie sieht eine Last. Das ist die Summe aus (vereinfacht gesagt gesagt) dem Widerstand der Endstufe und dem Widerstand der Leitung (Plus-Leitung zur Endstufe, Karosserie zurück zur Batterie). Das ist ein Spannungsteiler, der die Bordspannung der Batterie/Generator zu proportionalen Anteilen auf die (Teil-) Lasten verteilt. Da Leitungswiderstand und Karosseriewiderstand als konstant anzusehen sind, entfällt auf sie bei gleicher Batteriespannung auch stets die gleiche Verlustspannung. An der Endstufe misst man also nicht die Spannung, die man an der Batterie misst, sondern etwas weniger. Eben diesen Anteil weniger, der über Zuleitung und die Karosserie abfällt.
Die Kapazität wird aber auch nur mit der Spannung geladen, die die Endstufe sieht, da sie ja ganz dicht daran platziert ist und wir die Zuleitungen von Endstufe zu Cap mal vernachlässigen (die ja streng genommen auch nochmal Spannungsverlust bewirken).
Die Kapazität wird also nie mehr Spannung haben, als ihr zum Laden zur Verfügung stand. Folglich macht sie Spannungsverluste durch Zuleitungen nicht wett.
Der Cap ist einzig und allein ein Energiespeicher. Bildlich... Elektronen werden in dem Cap gespeichert und wenn von der Batterie nicht genug nachkommen, kann die Kapazität sie liefern.
Richtig ist, dass die Spannungsschwankungen des ganzen Bordnetzes durch den Cap geglättet werden... denn die Energie geht ja aus dem Cap wieder in eine Parallelschaltung aus Bordnetz und Endstufe.
Eigentlich ist es egal, wo man den Cap montiert. Bei der Batt würde er stärker und auch schneller geladen werden, die gesparten Spannungs-Verluste holt man sich dann beim Puffervorgang wieder rein, als Spannungsabfall auf der Leitung, den man nicht weg bekommt.
Wichtigster Satz in meinem Posting:
Das ist aber eh alles Erbsen-Zählerei!Denn... die Spannungsverluste, die auf einer 4m langen 10qmm (oder dickeren) Kupferleitung auftreten, sind wohl eher für den High-End-Freak einProblem, nicht aber für einen Realisten, der einfach nur guten Klang und angemessenen Pegel haben will. Und ein Realist würde auch nie tausende Watt montieren, die sind schlicht weg unnötig, um für ein Auto angemessenen Sound zu generieren. Aber das ist ja eher ne Sache der eigenen Einstellung. Es würde auch die OEM-Radioleistung ausreichen, wenn denndie eingesetzten Lautsprecher mal nen adäquaten Wirkungsgrad hätten!

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Zitat
Original von M--M
@ Micha_BEs scheint so, als würdest du ein bisschen mehr von Car-Hifi verstehen als ich, daher auch meine kurze OT-Frage an dich:
Was bringen diese Caps? Ich hab bei mit eine Pioneer-Endstufe installiert, jedoch ohne Cap und hab keine Probleme mit der Anlage...
Die Kapazität dient als Leistungsspeicher. Die Endstufe nimmt bei lauten BASS-Signalen rhytmisch Strom von der Batterie ab. Eine Auto-Batterie ist aber ein langsamer Energielieferant. Evtl kommt von der Batt nicht so schnell so viel Strom, wie die Endstufe braucht. Das kann in Clipping resultieren... der Bass verzerrt. Diese Caps liegen parallel zur Batterie als weitere Stromquelle und füllen diese mangelnde Versorgung bei auf. 1 farad sollte man wohl haben. Je nach verwendeter Endstufe. Wenn du generell nicht sooo viel Leistung verbrätst, gehts auch ohne. Ist wirklich nur um bei lauten Pegeln die Stromversorgung der Endstufe zu unterstützen.Anderes Beispiel:
Habe eine Party-Anlage zu Hause, also eine richtig PA mit 3 Endstufen zusammen über 3000W RMS zur Beschallung von Säälen bei Feiern. Da sind zwei 40cm-Bass-Hörner dabei. Die an eine 100W Wohnzimmer-Endstufe gehängt... aufgedreht... Bass kracht. Und das nicht, weil die Lautsprecher an ihrer Grenze sind, sondern weil die Endstufe mit dem Pegel nicht klar kommt. Dort nimmt man dann eine größere Endstufe. Stom kommt ja genug aus der Steckdose. Im Auto kommt nicht genug Strom aus der "Steckdose", also kann man für die kurzweiligen Belastungen mit dem Cap nachhelfen, und damit die "Steckdose" pimpen! -
Micha... genau lesen!

Ich gehe mit Highpower über Cinch nach hinten. Die Highpower-Eingänge der Helix sind auch auf die Cinch-Eingänge gelegt. Man kann also mit einem Schalter an der Endstufe einstellen, ob man Vorverstärkersignal an Cinch anlegt, oder die Lautsprecherausgänge eines anderen Radios darüber kommen. Ergo... hoher Signalpegel auf der Cinch-Leitung.
Wenn dann irgendwann eine andere Head-Unit dazu kommt, dann kann ich die Cinchleitungen mit dem Vorverstärkerausgang verbinden und an der Endstufe nur noch den schalter umlegen.. fertig.
Zu Deinem gedankengang:
Wieso sollt ich das so machen wir Du meinst, wenn später die andere Headunit auch über die selben Cinch-Leitungen Signal zur Endstufe trägt, DANN muss es spätetens störfrei sein. Ich werde die Cinch-Leitungen also so verlegen, dass sie möglichst nicht parallel zur Bordelektrik laufen... üblich halt. -
Danke für diese Vorab-Beruhigung bezüglich Einbauplatz Hochtöner!
ZitatBeim Einziehen der LS Kabel wünsche ich Dir schon mal viel Spass. Grade auf der Fahrerseite musste ich einen "Entwütungstag" einlegen um mich wieder zu beruhigen. Meine Unterarme sahen aus als ob ich mit 'ner Katze gekämpft (und verloren) hätte.
Ja, ich hörte ja oft davon, dass das lausig ist. Aber MichaB meinte, mit nem dicken Draht geht das eigentlich wohl ganz gut. Ich bin gespannt.
Vielleicht sollte ich den Einbau wirklich NICHT heute Abend machen, wenn die Zeit limitiert ist. Hinterher geht irgendwas nicht so, wie es sollte, und ich hab n halb zerlegtes Auto, dass ich wieder zumachen muss, nur weil ich das Auto brauche.


