Nur mal so ...

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    • S-enna_2000 schrieb:

      bernd schuck schrieb:

      >>Winziger Wermutstropfen: Der Service konnte laut der Werkstatt nicht mehr ins "Serviceheft" eingetragen werden, weil das (Zitat) "originale Serviceheft aus 2002 schlicht voll ist". <<
      Um ehrlich zu sein, ich würde auf das vermeintliche Prädikat "scheckheftgepflegt" nicht viel Wert legen.Ich habe vor vielen Jahren Kfz-Mech. gelernt und ein paar Jahre als solcher gearbeitet und weiß wie viel so eine Inspektion wert ist ;)
      Oder denkt nur an die Werkstatt-Tests einzelner Auto-Magazine vor ein paar Jahren.
      Da kannst Du den S von einer großen Insp. abholen und eine Woche später trotzdem einen kapitalen Motorschaden erleiden. Einfach weil bei der Insp. niemand die Pleuel röngt oder die Zyl.laufbahnen endoskopiert oder was auch immer. Und selbst wenn...

      Ich stehe da eher auf dem Standpunkt: Bei Neukauf alle Öle wechseln, Kerzen wechseln und Ventilspiel prüfen.

      Aber ich verstehe als Oldtimerbesitzer auch den Wunsch nach vollständiger Dokumentation. Nur, rein technisch, bringt es schlichtweg nix wenn alle Insp. seit Geburt des Autios in einem Heft eingetragen sind.
      Nur meine Meinung.

      Gruß
      Markus
      Da würde ich Dir vollumfänglich recht geben. Eine absolute Sicherheit gibt es - wie im richtigen Leben - auch bei gebrauchten Autos eh niemals. Und: Dokumente können auch eine Art Sicherheit vorgaukeln.

      Habe z. B. schon Fahrzeuge mit > 400 tsd. km gesehen (z. B. luftgekühlte 911er), die ich sofort gekauft hätte - und Standfahrzeuge des gleichen Modells mit wenig km und allen möglichen Unterlagen, die ich aber niemals gekauft hätte ...

      Auch habe ich schon Leute erlebt, die ohne mit der Wimper zu zucken ihr Fahrzeug (z. B. einen BMW Z3 M) im kalten Zustand treten ... Zu dem Verhalten des Vorbesitzers bietet eine Serviceheft leider auch keinerlei Aussagekraft.

      Nichtsdestotrotz ist es ein valider Aspekt unter vielen. Wenn ich zwei fast gleichwertige Autos vor mir habe und das eine hat keine oder fast keine Dokumente und das andere ist lückenlos dokumentiert (vom Kaufvertrag über alle Inspektionen samt Rechnungen bis zu den TÜV-Berichten) tendiere ich eben zu dem letzteren. Damit bin ich bisher - im wahrsten Sinne des Wortes - immer gut gefahren.
    • Moinsen,

      wurde ja bereits alles gesagt, aber zB habe ich kaum bis wenig Eintragungen in meinem Service-Heft, aber es ist alles essenzielle gemacht und das mit OEM/hochwertigen Teilen und das von Jemanden der den S auswendig kennt.

      Es ist halt auch wichtig gut vernetzt zu sein und zu wissen von wem man sein Auto kauft, die Szene ist doch recht überschaubar m.E. bisschen Recherche hilft Schnacker von ehrlichen Seelen zu trennen.

      Da ich nie verkaufen werde, ist mir das Service-Heft wirklich egal. Ich bin aber am überlegen ob ich ein Classic Data Gutachten machen lasse, im Falle der Fälle, falls der Wagen mal ein VK-Versicherungsfall wird oder oder: classic-data.de/service/sachverstaendigen-suche/

      Da muss ich mich mal reinlesen, was für Bedingungen es gibt.
      The value of life can be measured by how many times your soul has been deeply stirred -

      Soichiro Honda
    • S-enna_2000 schrieb:

      bernd schuck schrieb:

      >>Winziger Wermutstropfen: Der Service konnte laut der Werkstatt nicht mehr ins "Serviceheft" eingetragen werden, weil das (Zitat) "originale Serviceheft aus 2002 schlicht voll ist". <<
      Um ehrlich zu sein, ich würde auf das vermeintliche Prädikat "scheckheftgepflegt" nicht viel Wert legen.Ich habe vor vielen Jahren Kfz-Mech. gelernt und ein paar Jahre als solcher gearbeitet und weiß wie viel so eine Inspektion wert ist ;)
      Oder denkt nur an die Werkstatt-Tests einzelner Auto-Magazine vor ein paar Jahren.
      Da kannst Du den S von einer großen Insp. abholen und eine Woche später trotzdem einen kapitalen Motorschaden erleiden. Einfach weil bei der Insp. niemand die Pleuel röngt oder die Zyl.laufbahnen endoskopiert oder was auch immer. Und selbst wenn...

      Ich stehe da eher auf dem Standpunkt: Bei Neukauf alle Öle wechseln, Kerzen wechseln und Ventilspiel prüfen.

      Aber ich verstehe als Oldtimerbesitzer auch den Wunsch nach vollständiger Dokumentation. Nur, rein technisch, bringt es schlichtweg nix wenn alle Insp. seit Geburt des Autios in einem Heft eingetragen sind.
      Nur meine Meinung.

      Gruß
      Markus


      Wird bei einer Inspektion normalerweise der Motor endoskopiert? Höre ich zum ersten mal?

      Weiß jemand wie das bei einem import fahrzeug ist was das checkheft angeht? Kann ich eins bestellen und es wird alles eingetragen was bisher gemacht worden ist?
    • Eigendlich geht es hier ja nicht um das beliebte Thema lückenlose Dukomentation, sondern nur darum, wenn Inspektion in der Fachwerkstatt stattgefunden, wo dukomentieren, wenn das Serviceheft vollgstempelt ist, gegangen.
      Vielleicht noch zum Thema Werkstattest von Funk und Fernsehen, ich finde das die Test dort so ein bisschen nach Fallenstellerei aussehen, da dort die nicht gefundenen Fehler im wahren Leben eigendlich eher selten vorkommen, aber im Vergleich zu Tests von anderen Berufszweigen z.B. Fernsehtechnikern oder gar Waschmaschienen Reparateuren, oder Wohnungsmaklern, die Autowerkstätten, egal ob freie oder markengebunden immernoch sehr gut aussehen und wenn man vor Beginn der Arbeiten sich das Fahrzeug auf der Bühne zusammen mit dem Kundendienstmeister oder Werkstattleiter ansieht und genau abspricht was gemacht werden soll und was nicht, sollte die Sache auch gut ausgehen.
    • Seltsame Diskussion hier - ging ja dem Tread Ersteller eigentlich darum, was wir für ein tolles Auto haben und uns glücklich schätzen können, so etwas besitzen und (noch lange?) fahren zu dürfen. 8) 8) 8)
      Fahrspass ganz ohne Klappenauspuff zum posen, Dödel DSG, Wetter- und Nachrichtenanzeige im Armaturenbrett und “du willst zwar das, aber ich Assistent mache für dich lieber vorsichtshalber das“

      Ich bin glücklich habe ich meinen S :D