Beiträge von MUGEN_S2K

    Servus,

    ich werfe mal noch eine anderne Alternaive in den Ring.

    Mit dem Verbau einer Standheizung wären das Thema Kaltstart vom Tisch.

    Meine Wissen nach gibt es hier verschieden Ansätze zur Vorwärmung.

    Steff

    Wieso vom Tisch? Pumpt die zusätzlich das Öl an die betroffenen Stellen?

    Ein ACCUSUMP System oder ein zusätzliches pre-lubrication Kit wie von @Mr.Matchbox70 gepostet bringen was.

    Ah Dichtring welcher sich verformt... ja macht Sinn :thumbup: Die könnte man im Zweifelsfall vl. auch extra kaufen und ersetzen.

    Naja, wenn der sich erst mal verformt sitzt er ziemlich fest und nur den Ring wirst bei NGK nicht bestellen können.

    Die OEM/Mugen AGA kommt auch mit solchen Ringen anstatt den herkömmlichen Dichtungen daher. Diese kann man allerdings nachkaufen. Auch sind das einfache Aluringe. Der NGK Dichtring sieht etwas aufwändiger aus (konische Sitzfläche).

    Die Zündkerzen haben einen sogenannten "crush washer". Also eine Unterlegscheiben bzw. Dichtring der durch das quetschen beim Anziehen mit dem Block dichtet.

    Glaube die Dinger nennt man auch Dichtring Kompensator.

    Wenn die Kerze danach wieder aus- und einbaust ist die Dichtheit gegen Verbrennungsgase sowie möglicher Druckverkust nicht mehr gewährleistet.

    Soweit die Theorie dahinter.

    Ob das tatsächlich so ist?

    Aber mal angenommen, man macht das jede Saison, immer mit dem selben Zündkerzen Satz, da man die Kerzen ja nicht jede Saison wechselt, glaube ich schon das sowas auftreten kann.

    Auch sollen die Stecker wo an den Zündkerzen angeschlossen werden, sehr brüchig mit der Zeit werden. Die Dinger zerbröseln förmlich.

    Wäre auch ein Grund da nicht so oft rum zu fummeln.

    Interessant wäre evtl. zu wissen, ob sich der Dichtring nach dem erneuten Anziehen mit dem vorgegebenen Drehmoment weiter verformt und entsprechend abdichtet. Aber irgendwann ist der platt und die Kerze ragt dann etwas weiter in den Brennraum. :-|

    Verstehe da jetzt den Zusammenhang nicht.

    Glaube nicht das die 3500 rpm beim Start was mit der Pumpe zu tun haben. Nach dem hochschnellen der Drehzahl fängt er sich bei den im FlashPro festgelegten Werte.

    Wenn die jetzt auf 1500 rpm änderst, passiert selbiges wie oben beschrieben nur das er sich bei 1500 anstatt 2000 rpm fängt.

    Was das Losbrechmoment angeht. Egal ist es nicht. Die eine Rampe wird steiler wo hingegen die andere falscher verläufen. Die Kräfte sind ja auch größer.

    Hier mal ein Screenshot aus meiner Idle-Tabelle aus dem Flashpro:

    Obwohl nirgends 3000 U/min angegeben sind, ist er nach der Woche Standzeit auf über 3000 U/min beim Start hinausgeschossen.

    Diese Infos von Mahle beziehen sich auf den Aftermarket Service mit neuen Lagern, und sagen nur, dass du bei einem Motoraufbau/Lagertausch/Reparatur dafür sorgen musst, dass alle Kanäle mit Öl gefüllt werden müssen, bevor man einen initial startup durchführt und insbesondere mit dem Hinweis, dass beim Assembly zwar hier und da Öl benutzt wurde, aber halt nicht alles im System vollgepumpt ist. Übrigens, das war die Info von JagoBlitz vor einigen Posts im Zusammenhang mit der Revision.


    Aber ich verstehe worauf du hinaus willst :*

    Hier einer der Links wo es drin steht.

    https://www.mahle-aftermarket.com/media/local-me…es-brochure.pdf

    Den Post von JagoBlitz kenn ich nicht.

    Die Porsche-Fraktion orgelt auch:

    https://www.planet-9.com/threads/diy-cr…gallery.238681/

    Das fand ich in einem Post interessant:

    All you need to do is push throttle to the floor and turn key. The car will recognize the request and just turn over and not start. After a couple of goes like that, just take foot of gas and it will start normally.

    Bei Dodge/SRT nennt sich das "anti-flood" feature.

    https://www.dodgegarage.com/news/article/h…t-to-prime.html

    Wer meldet sich freiwillig zum Test :twisted:

    Ich fass mal kurz die Vorteile vom "Orgeln" zusammen:

    • geringere Belastung (Reibung und Druck auf die Lager sind hier geringer) als beim üblichen Startvorgang
    • Öldruckaufbau und damit Öl benetzte Oberflächen - zumindest an der Kurbelwelle (kritischste Stelle da allein hier 1/3 Reibverlust vom Motor entsteht) Ob es auch reicht damit die Nockenwellen zu schmieren, ist gemäß der Position des Druckschalters, sehr wahrscheinlich
    • Kettenspanner baut bereits Druck auf für den eigentlichen Start

    Wann sollte man das "Orgen" anwenden:

    • nach dem Winterschlaf bzw. ähnlich lange Standzeiten
    • beim ab-/anmontieren der Ölwanne
    • wer super anal ist - beim Öl und Ölfilterwechsel

    Also wenn ich mir bei Lagerschalen die Schäden & Ursachen bei Herstellern wie Mahle und co. anschaue, lautet deren Empfehlung u.a., das Schmiersystem immer vor dem ersten Starten des Motors ansaugen.

    Und nichts anderes machen wir mit dem Rumorgeln.

    Danke, guter Hinweis.

    Werde es aber eh nicht brauchen, da die Air Pump draußen ist. 1500rpm reichen dicke.

    Verstehe da jetzt den Zusammenhang nicht.

    Glaube nicht das die 3500 rpm beim Start was mit der Pumpe zu tun haben. Nach dem hochschnellen der Drehzahl fängt er sich bei den im FlashPro festgelegten Werte.

    Wenn die jetzt auf 1500 rpm änderst, passiert selbiges wie oben beschrieben nur das er sich bei 1500 anstatt 2000 rpm fängt.

    Was das Losbrechmoment angeht. Egal ist es nicht. Die eine Rampe wird steiler wo hingegen die andere falscher verläufen. Die Kräfte sind ja auch größer.

    Habe vorhin mal das Kaltstartverhalten nach einer Woche Standzeit beobachtet. Temperaturanzeige im Tacho zeigte 9°C an.

    Beim Anspringen ist die Drehzahl gefühlt auf ca. 3500 Umdrehungen kurz hoch und dann gleich runter auf 2000 Umdrehungen.

    Daher berzcheft wird das runtersetzten im Hondata nicht viel bringen, da die Regelung bei der Temperatur wohl erst manch dem Start greift. Das Losbrechmoment am Start ist daher nicht ohne.

    Ich bin was die Filtersicherung angeht recht skeptisch. Hatte selbst mal eine und aufgrund der Filterwechselthematik nach ner Weile rausgeschmissen.

    Seit dem zieh ich den Filter wie gewohnt von Hand mit dem Schlüssel an. Und das solange bis er so fest ist, dass es ordentlich Kraft braucht um ihn weiter abzuknallen. Zwischen Adapterplatte und Filtergehäuse is dann noch ein geringer Spalt übrig aufgrund der Dichtung.

    Also, für mich steht fest dass der PCX-004 ein schlechtes Rückschlagventil hat. Nicht alle, es ist wohl von der Charge abhängig.

    Die meisten bemerken das wohl auch nicht weil sie nie einen anderen Filter testen - das S2000 Mantra: Nur den original Ölfilter! - oder wissen nicht um den Zusammenhang Öldrucklampe - Rückschlagventil im Ölfilter.

    Problem ist halt: Der Ölfilter kann sich lösen. Somit heikles Thema. Kann man da eine Empfehlung in einem Forum geben?

    Vage Behauptung. Sicherlich nicht ausgeschlossen das mal ein Montagsartikel dabei ist aber das müsste dann bei deutlich mehr Leuten der Fall sein.

    Für viele wie mich hat er sich bewährt.

    Ne olle Filtersicherung wie die hier

    Aber damit es der Filterwechsel jedes Mal ein hick-hack.

    Im schlauen Buch steht:

    Demnach ist die hydrodynamische Reibkraft maßgeblich von der ölbenetzten Fläche des

    Lagers und den Scherspannungen im Schmierspalt abhängig. Somit treten hohe Reibkräfte bei hoher Viskosität und hohen

    Gleitgeschwindigkeiten auf.

    Die Tragfähigkeit verbessert sich mit steigender Viskosität da der hydrodynamische Schmierkeil schneller aufgebaut werden kann.

    Dadurch verringert sich auch der Verschleiß.

    Weiter heißt es...

    Auch hier ist eine Absenkung der Umfangsgeschwindigkeit der Welle von

    Vorteil, da es auch hier zu einer Reduktion der Reibleistung kommt.

    Trotz hoher Reibkräfte kann es aber zu vernachlässigbare Reibleistung kommen.

    Ein Beispiel wo es tatsächlich vernachlässigbar ist, ist in @.: Dome :. Beispiel wo sich Massekräfte aufheben. Wie in etwa Kolbenring zu Laufbuchse während dem Zünden.

    Anbei ein Schaubild zur Stribeck Kurve die eben genau die hier beschriebenen Reibzustände darstellt.

    Wichtig hierbei ist der Ausklinkpunkt - ab da beginnt die Flüssigreibung.

    Wenn das stimmt was da steht, dann ist die Belastung bereits bei geringen Drehzahlen vermindert. In diesem Fall bereits bei 200 rpm.

    Oder ich lese das am Handy falsch ab :roll:

    Dann hat der Filtertausch dein Problem mit dem späten ausgehen der Öl-Drucklampe nach dem Start gefixed?

    Lesen ist überbewertet...macht eh keiner mehr. :roll:

    Hab mal die Arbeit geladen...bist leider auf dem komplett falschen Dampfer mein Lieber :nod:

    Es geht hier um u.a. NVH / Vibrationsuntersuchungen gemessen in z-Richtung bei den Motorlagern (ähnlich wie deine Vibra Technics Engine Mounts) des Motors, verbunden mit der Karosserie .

    Außerdem ist ein Motorauslauf zu sehen (t=0 und 750rpm bis t=2 0 rpm) und nichts was uns irgendwie in der Fragestellung hilft einen Kaltstart zu bewerten.

    Entschuldige das ich nicht genau das auf die schnelle gefunden habe, was genau unserer Fragestellung hier entspricht.

    Idealerweise auch noch vom F20C Motor.

    Die Arbeit muss er noch geschrieben werden :lol:

    Bei den geposteten Abbildungen ging es um Start-Stop-Automatik und deren Auslegung um möglichst schonend und Vibrationsarm sowas umzusetzen ohne das der Karren sich ständig schüttelt etc.

    UND da wurden auch Kräfte berücksichtigt wie man nebem dem oszilierenden Diagram sehen kann :roll:.

    Keiner hat gesagt das dir der Karren dabei verreckt. Es ging nur darum, welches die schonender Methode ist - That's it!

    Die Honda Ingenieure haben bei der Entwicklung sehr viel Hirnschmalz hineingesteckt.

    Da wusste man auch damals schon dass es sich hier um ein Auto handeln wird welches immer wieder langen Standzeiten ausgesetzt sein wird.

    Mich würde mal interessieren ob sich irgendeine andere Szene (Oldtimerszene?) mit dem Thema schon befasst hat und auf ein Ergebnis gestoßen ist.

    Betrifft ja nicht nur unser Auto. Wie machen dass z.B. Händler von Luxus-/Sportautos die auch nur alle x Wochen/Monate mal bewegt werden?

    Das ist halt meist die übliche Aussage ...die Entwickler/Honda werden sich schon dabei was gedacht haben... denen war auch sicherlich Bewusst, das die Wahrscheinlichkeit recht hoch ist, das sie mit dem Wagen keinen großen Gewinn bzw. Verlust machen.

    Wenn jetzt einer damit argumentiert, dass das egal ist und das der S2000 sozusagen ein Geschenk zum 50- jährigen Jubiläum war. Der weiß nicht so recht wie Marktwirtschaft funktioniert.

    In Oldtimerkreisen wird dies oft erwähnt. Meine sogar, dass die Methode auch aus der Szene den Weg ins Forum gefunden hat.

    Solche Daten wie hier und weniger extremen Temperatur, von einem PKW wäre schon interessant.

    Auffällig ist hierbei u.a. das die Anlasserdrehzahl im Verhältnis zur Öl-Visko doch deutlich schwankt. Ansonsten sind die Zeiten schon krass :o

    Ich bin vor einiger Zeit über BITOG mal auf die PDF Anleitung für einen Chevy V8 Rennmotor gestossen. Sehr interessant fand ich die zwingende Vorschrift: Vor jedem Start muss der Motor mit einer Druckpumpe (eine art umfunktionerte Fettpresse) über den Anschluss des Öldruckschalters mit Öl unter Druck durchgeschmiert werden damit alle Lagerstellen geölt sind.

    Auf ähnliches bin ich bei der Suche auch gestoßen. Im Motorsport wird demnach solange gestartet bis der Öldruck aufgebaut ist und einige Sekunden stabil steht und dann erst die Zündung zugeschaltet.