Beiträge von MUGEN_S2K

    Quetschmethode klingt jetzt so brachial als würde man die Schrauben festknallen. Dabei ist die Methode harmlos und die Lehre die eben beansprucht wird, über lebt das ohne Probleme. Sie muss nur mehr Wiederstand bei rausziehen über sich ergehen lassen, wie die Prüfmaßlehre :lol:

    Habe ich mal kurz überflogen. Heißt, so wie ich das verstanden habe, dass Auslassseitig z.B. eine 0,28mm Lehre leicht dazwischen passen und der 0,3er dann gar nicht mehr dazwischen passen soll?

    Ich habe die genauen Maße gerade nicht mehr im Kopf, aber du nimmst die Fühlerlehre mit dem oberen Toleranzmaß, ziehst die Schraube bis zum Anschlag fest (nicht mit voller Gewalt, aber auch nicht zu locker). Ich nutze dafür ein entsprechendes Werkzeug. Dadurch sitzt die Lehre sauber und gleichmäßig fest.

    Anschließend ziehst du die Lehre vorsichtig wieder heraus. Sie wird trotz der Ölbenetzung nicht einfach herausflutschen – und genau das ist gewollt.

    Du „quetschst“ die Lehre quasi leicht zusammen, sodass du nach dem Herausziehen beim Ventilspiel ungefähr auf das Sollmaß bzw. die Mitte des Toleranzbereichs kommst. Das funktioniert erstaunlich gut. Sobald du ein Gefühl dafür entwickelt hast, wirst du regelrecht "fühlen"😄, wann das Ventilspiel passt. Dann lassen sich alle Ventile mit einem gleichmäßigen, leichten Widerstand sauber mit der Lehre Prüfen.

    Die Lehre mit dem oberen Toleranzmaß ist danach noch ok aber all zu oft würde ich die nicht mehr verwenden - das ist der einzige Nachteil an der Methode.

    Der Thread ist zwar schon uralt, aber meiner Meinung nach immer noch aktuell, wenn Ventilspiel prüfen/einstellen ansteht.

    Ich muss dass zwar jetzt noch nicht machen, aber in den nächsten 2 Jahren wird es fällig. Jetzt wollte ich mich erstmal bei euch erkundigen, welche Fühlerlehre ihr verwendet, also welche Abstufungen, damit man die Werte möglichst genau prüfen bzw. einstellen kann.

    Was könnt ihr empfehlen?

    ich kann die Go/No-Go-Methode empfehlen. Einfach Googlen ;)

    Wieso sieht der Lack noch aus wie neu!? Nur Handwäsche 1x jährlich und kein Schlechtwetterbetrieb?😉😂 Hatte auch mal einen Schwarzen und den brauchte man nur anhauchen und man sah sofort die schönen Swirls.🌪️🙈

    Großteils schon Handwäsche aber war auch schon öfters hier im Kärcher Waschpark. Man sieht schon den ein oder anderen Swirl aber ist jetzt nicht sooo wild. Ich müsste ihn auch einfach mal pollieren lassen. Aber generell hat der Lack nach der Wäsche immer diesen Tiefenglanz.

    Der Wagen hat auch schon Schlechtwetterbetrieb mit seinen 190k Km auf der Uhr gesehen:lol: nur eben kein Winterbetrieb.

    Sehr schöner Fund. Tolle Farbe <3

    Müsste beim Type S ab BJ 08 nicht der Tacho verbaut sein?

    Das ist der AP2 ('08 - '09) Tacho.

    Der CR-Tacho ist ähnlich nur ist das Drehzahlband gelb unterlegt

    und bis auf die geänderten Tank und Wassertemp. Anzeigen (finde ja die Darstellung mit den halbkreisen schöner) hat der CR. noch eine "Peak Power" Anzeige im Kombiinstrument. Diese runde grüne Leuchte befindet sich rechts neben dem digitalen Tachometer und leuchtet auf, wenn der Motor seine Spitzenleistung erreicht, und dient somit als optische Schaltanzeige vor Erreichen der Drehzahlgrenze.

    Die Frage ist, ob wir diese Leuchte (zumindest ab Bj. 2006) bereits verbaut haben und ob wir die irgendiwe aktiviert bekommen könnten.

    Hier ab 07:38 sieht man die Anzeige in grün mehrmals kurz aufblinken:

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    Eben über das Video gestolpert

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    Toyota's neuer 2 Liter 4 Zylinder Turbo sollte Honda zu denken geben. Der klingt richtig gut.

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    Direct - und port injektion zugleich. Damit hat man das Beste aus beiden Welten und als Bonus, keine vergammelten Ventile, wie es üblich bei reinen Direkteinspritzern ist.

    Der Toyota Boss ist ein geiler Typ. 🤣

    Aber ich bin mir sicher, dass die 1300km vom Hybriden auch nicht mit einer normaler Fahrweise möglich ist.

    Natürlich nicht. Brauchst nur mal einen aktuellen Stromer wie einen herkömmlichen Verbrenner fahren (u.a. auf der Autobahn) und du wirst dein Ladeabenteuer haben:lol:

    Kurz gesagt: einfach grottig hässlich. 😅

    Für mich hat Lexus die schönsten Instrument Cluster in den letzten Jahren verbaut. Der Mix aus analogen Instrumenten und digitalen Anzeigen wie im LC 500, IS 350 oder RCF und wie sie alle heißen, wirkt hochwertig und harmonisch – nicht wie ein aufgeklebtes Tablet oder ein Bildschirm-Skateboard. Erst neulich einen LC 500 aus der Nähe betrachtet 😍 Aber diese Modelle werden mittlerweile auch nicht mehr gebaut. Der IS-350 hat nochmal ein face-lift bekommen bevor er vollends begraben wird. In der EU findest die Karre schon gar nicht aufgrund der tollen Abgasregularien😩.

    Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, die deutschen Hersteller haben mittlerweile ein echtes Designproblem.

    Der 7er BMW? Vor allem nachts mit dem beleuchteten Grill denke ich sofort an ein fahrendes Schweinchen 🐽

    Der M2 sieht aus, als hätte jemand die Karosserie mit einem Brotmesser zurechtgeschnitzt. 👎

    Und das aktuelle Audi-Design seit dem Nuvolari? Erinnert mich eher an einen Saugroboter. 😂👎

    Beim AMG GT 4-Türer ist die Front Geschmackssache, aber das Heck haben sie komplett versemmelt. Wer das bei einem Auto dieser Preisklasse freigegeben hat, sollte seinen Design-Job nochmal überdenken.

    Man hat oft das Gefühl, dass die Fahrzeuge krampfhaft auf den chinesischen Markt zugeschnitten werden. Das Problem: Die Chinesen sind inzwischen selbst so stark, dass europäische Hersteller dort kaum noch mithalten können.

    Ich konnte neulich einen Maextro aus der Nähe und im Detail begutachten. Die Marke wurde erst 2024 von Huawei und JAC Motors gegründet und hat direkt eine Luxuslimousine ins Top-Segment gestellt. Verarbeitung, Materialanmutung und Qualitätsniveau sind beeindruckend. Selbst die Spaltmaße können mit Mercedes mithalten. Dabei steht das nächste Modell bereits in den Startlöchern.

    Dazu kommen Hersteller wie Xiaomi oder Zeekr – beide bockstark. Die Zeiten, in denen europäische Hersteller den Chinesen technisch oder qualitativ klar überlegen waren, sind meiner Meinung nach mit dem Beginn der E-Mobilität vorbei.

    Gemäß der Beschreibung vermute ich mal, das sich die Gesamtspur der UK-Werte eher negativ mit dem Quaife Diff auswirken.

    Wenn z.B. dein linker Reifen bei Nässe auf einer Markierung weniger Grip hat, drückt dir die massive Vorspur des rechten Rades das Auto sofort nach links und sobald der linke Reifen wieder Grip hat, schiebt er sofort dagegen. Die UK-Werte finde ich eh nicht besonders gerade wegen der massiven Gesamtspur hinten - crazy.

    Ich würde daher mit der Gesamtspurt runter gehen - mein Tip --> Gesamtspur '30

    Wenn es dann immer noch so aggressiv wirkt, kannst nochmal runter gehen aber, das glaube ich eher nicht.

    Als es noch möglich war, das Fahrwerk direkt bei KW einstellen zu lassen, war ich an einem Tag dreimal auf der Bühne, um verschiedene Gesamtspurwerte zu testen. Ich habe mit den UK-Werten begonnen und mich bis in einen Bereich von etwa '15 – '20 Minuten vorgearbeitet.

    Damit war das Auto ziemlich „lebhaft“, auch in Kurven, was einen durchaus überraschen kann. Am Ende fand ich '28 Minuten als Sweet Spot und bin seitdem nicht mehr darunter gegangen.

    Wenn das Fahrwerk auf Werkseinstellung ist, dann ist es sicherlich nicht auf max. Härte eingestellt. Brett hart bringt dir im Alltag eher Nachteile. Auf dem Track bei entsprechend ebener Fahrbahn, ist das was anderes.

    Ich würde an deiner Stelle die Gesamtspur an der Hinterachse prüfen lassen. Alles deutlich unter '30 macht das Heck ziemlich nervös auch bei trockener Straße. Ich selbst fahre '30 auf der HA. Wenn UK-Werte eingestellt hast solltest irgendas mit '4x haben, was zwar mehr Verschleiß bringt aber das Heck in Schacht hält.

    Zitat

    Da ich nicht das OEM Diff gekauft habe, kann es auch sein, dass mein Quaife ATB (automatic torque bias = torsen) diff etwas aggressiver ist als das OEM Torsen...

    Das Quaife ATB ist nicht so zahm wie das OEM Torsen Diff ausgelegt. Ich hab hierzu folgendes gefunden:

    Der Quaife ATB (Automatic Torque Biasing) ist ein schrägverzahntes Differential, das ähnlich wie eine Torsen-Einheit funktioniert. Im Gegensatz zu aggressiven, kupplungsbasierten 1,5- oder 2-Wege-Sperrdifferenzialen (LSDs) wird es allgemein dafür geschätzt, progressiv, alltagstauglich und im normalen Fahrbetrieb unauffällig zu sein.
    Dennoch können Fahrer unter bestimmten Bedingungen ein „spürbar aggressives“ Verhalten eines Quaife ATB im S2000 erleben. Das liegt im Allgemeinen an seiner Funktionsweise und Abstimmung:

    • Aggressives Einlenken und Gassteuerung: Aufgrund seiner Drehmomentverteilung zieht das Quaife aktiv das Heck (oder die Front, je nach Setup), um ein besseres Einlenken und mehr Grip am Kurvenausgang zu erzeugen. Frühes Beschleunigen kann dazu führen, dass das Fahrzeug aggressiv in Richtung Scheitelpunkt „zieht“, was sich schärfer anfühlen kann als beim serienmäßigen Torsen mit seinem lockereren Fahrgefühl.
    • Verhalten beim Verzögern / Rollen: Das Quaife (ähnlich wie das serienmäßige Torsen) ist beim Verzögern und im Schubbetrieb relativ offen. Beim schnellen Wechsel zwischen Beschleunigen und Rollen (z. B. in der Kurvenmitte oder beim Bremsen) kann es zu einer plötzlichen Balanceänderung kommen, die sich wie ein „Zucken“ oder „Greifen“ der Hinterachse anfühlt.
    • Querneigung / Geradeauslauf auf der Autobahn: Auf stark geneigten Straßen (z. B. gewölbten Autobahnen) neigen drehmomentverteilende Differentiale dazu, „nach Grip zu suchen“. Das kann ein leichtes Pendeln oder Ziehen verursachen, wenn man versucht, geradeaus zu fahren.
    • Abhebende Räder: Da es sich um ein ATB-Differential handelt, benötigt es Widerstand an beiden angetriebenen Rädern, um zu funktionieren. Wenn ein Rad entlastet wird oder abhebt (z. B. durch Bordsteinkontakt oder starke Bodenwellen), verhält sich das Quaife vorübergehend wie ein offenes Differential. Wenn das Rad wieder Bodenkontakt bekommt und Grip aufbaut, kann die plötzliche Drehmomentübertragung abrupt und aggressiv wirken.

    Ich habe mal ne KI mit den Infos und deinen Schilderungen gefüttert - ziemlich interessant was dabei rauskam.

    Deine Beobachtungen auf nasser Straße beschreiben exakt das physikalische Limit eines drehmomentfühlenden Torsen-Differenzials (wie dem Quaife), wenn es mit extremen Reibwertunterschieden konfrontiert wird (sogenanntes μ-Split oder "Mü-Split").

    Warum reagiert das Quaife hier so aggressiv?

    • Der "Open-Diff"-Effekt bei Null Grip: Ein ATB-Differenzial benötigt immer ein Mindestmaß an Traktion auf beiden Rädern, um Drehmoment zu übertragen. Wenn dein linkes Rad auf die nasse Fahrbahnmarkierung oder einen glatten Metalldeckel gerät, sinkt der Grip dort schlagartig auf fast Null.
    • Der plötzliche Drehmoment-Abriss: In genau diesem Moment kann das Differenzial kein Drehmoment mehr auf das griffige (rechte) Rad leiten. Es verhält sich für einen Sekundenbruchteil wie ein offenes Differenzial.
    • Der "Schlag" beim Zurücklenken: Sobald du zurücklenkst und das linke Rad die Markierung/den Deckel verlässt, greift der Reifen wieder auf dem normalen Asphalt. Das Differenzial spürt sofort wieder Widerstand und leitet schlagartig das Drehmoment um. Dieser abrupte Übergang von "kein Grip / offenes Diff" zu "voller Grip / gesperrtes Diff" fühlt sich im S2000 wie ein heftiger Ruck oder ein Rutschen im Heck an.

    Der Unterschied zum OEM S2000 Differenzial

    Der Honda S2000 kam ab Werk ebenfalls mit einem Torsen-Differenzial (Torsen T-2), allerdings mit einer deutlich zahmeren Auslegung (geringerer Drehmoment-Vervielfältigungsfaktor / Bias Ratio) als das Quaife.

    Das originale Diff lässt im Grenzbereich mehr Schlupf zu und reagiert träger. Das Quaife hingegen arbeitet viel effizienter und "wollender". Es sperrt schneller und härter, weshalb dieser plötzliche Wechsel der Kraftverteilung auf Nässe im Heck extrem spürbar und "digital" (Grip – kein Grip – Grip) wirkt.