Beiträge von MUGEN_S2K

    Hier mal ein Screenshot aus meiner Idle-Tabelle aus dem Flashpro:

    Obwohl nirgends 3000 U/min angegeben sind, ist er nach der Woche Standzeit auf über 3000 U/min beim Start hinausgeschossen.

    Hier einer der Links wo es drin steht.


    https://www.mahle-aftermarket.…ing-failures-brochure.pdf


    Den Post von JagoBlitz kenn ich nicht.

    Die Porsche-Fraktion orgelt auch:

    https://www.planet-9.com/threa…prime-oil-gallery.238681/


    Das fand ich in einem Post interessant:

    All you need to do is push throttle to the floor and turn key. The car will recognize the request and just turn over and not start. After a couple of goes like that, just take foot of gas and it will start normally.


    Bei Dodge/SRT nennt sich das "anti-flood" feature.

    https://www.dodgegarage.com/ne…a-crime-not-to-prime.html


    Wer meldet sich freiwillig zum Test :twisted:


    Ich fass mal kurz die Vorteile vom "Orgeln" zusammen:

    • geringere Belastung (Reibung und Druck auf die Lager sind hier geringer) als beim üblichen Startvorgang
    • Öldruckaufbau und damit Öl benetzte Oberflächen - zumindest an der Kurbelwelle (kritischste Stelle da allein hier 1/3 Reibverlust vom Motor entsteht) Ob es auch reicht damit die Nockenwellen zu schmieren, ist gemäß der Position des Druckschalters, sehr wahrscheinlich
    • Kettenspanner baut bereits Druck auf für den eigentlichen Start


    Wann sollte man das "Orgen" anwenden:

    • nach dem Winterschlaf bzw. ähnlich lange Standzeiten
    • beim ab-/anmontieren der Ölwanne
    • wer super anal ist - beim Öl und Ölfilterwechsel


    Also wenn ich mir bei Lagerschalen die Schäden & Ursachen bei Herstellern wie Mahle und co. anschaue, lautet deren Empfehlung u.a., das Schmiersystem immer vor dem ersten Starten des Motors ansaugen.


    Und nichts anderes machen wir mit dem Rumorgeln.


    Danke, guter Hinweis.


    Werde es aber eh nicht brauchen, da die Air Pump draußen ist. 1500rpm reichen dicke.

    Verstehe da jetzt den Zusammenhang nicht.


    Glaube nicht das die 3500 rpm beim Start was mit der Pumpe zu tun haben. Nach dem hochschnellen der Drehzahl fängt er sich bei den im FlashPro festgelegten Werte.

    Wenn die jetzt auf 1500 rpm änderst, passiert selbiges wie oben beschrieben nur das er sich bei 1500 anstatt 2000 rpm fängt.


    Was das Losbrechmoment angeht. Egal ist es nicht. Die eine Rampe wird steiler wo hingegen die andere falscher verläufen. Die Kräfte sind ja auch größer.

    Habe vorhin mal das Kaltstartverhalten nach einer Woche Standzeit beobachtet. Temperaturanzeige im Tacho zeigte 9°C an.

    Beim Anspringen ist die Drehzahl gefühlt auf ca. 3500 Umdrehungen kurz hoch und dann gleich runter auf 2000 Umdrehungen.


    Daher berzcheft wird das runtersetzten im Hondata nicht viel bringen, da die Regelung bei der Temperatur wohl erst manch dem Start greift. Das Losbrechmoment am Start ist daher nicht ohne.

    Die Dinger verschleißen recht schnell vor allem wenn mit dem Fett gespart wurde.

    Bei mir hat sich das Teil schon nach einer Runde auf dem Ring bemerkbar gemacht.

    Man spürte auf einmal einen erhöhten Wiederstand in einem bestimmten Bereich wo das Lager hin und her beim Kuppeln wandert.

    Nach dem Abkühlen was es zum Glück bis heute wieder weg.


    Gibt von ASM ein WPC behandeltes OEM Teil zum kaufen genauso die Gabel.

    https://buynowjapan.com/product/single/2812

    https://buynowjapan.com/product/single/2811


    Auf die schnelle nur die obigen Links gefunden,

    Ich bin was die Filtersicherung angeht recht skeptisch. Hatte selbst mal eine und aufgrund der Filterwechselthematik nach ner Weile rausgeschmissen.

    Seit dem zieh ich den Filter wie gewohnt von Hand mit dem Schlüssel an. Und das solange bis er so fest ist, dass es ordentlich Kraft braucht um ihn weiter abzuknallen. Zwischen Adapterplatte und Filtergehäuse is dann noch ein geringer Spalt übrig aufgrund der Dichtung.

    Also, für mich steht fest dass der PCX-004 ein schlechtes Rückschlagventil hat. Nicht alle, es ist wohl von der Charge abhängig.


    Die meisten bemerken das wohl auch nicht weil sie nie einen anderen Filter testen - das S2000 Mantra: Nur den original Ölfilter! - oder wissen nicht um den Zusammenhang Öldrucklampe - Rückschlagventil im Ölfilter.


    Problem ist halt: Der Ölfilter kann sich lösen. Somit heikles Thema. Kann man da eine Empfehlung in einem Forum geben?

    Vage Behauptung. Sicherlich nicht ausgeschlossen das mal ein Montagsartikel dabei ist aber das müsste dann bei deutlich mehr Leuten der Fall sein.

    Für viele wie mich hat er sich bewährt.


    Ne olle Filtersicherung wie die hier

    Aber damit es der Filterwechsel jedes Mal ein hick-hack.

    Im schlauen Buch steht:


    Demnach ist die hydrodynamische Reibkraft maßgeblich von der ölbenetzten Fläche des

    Lagers und den Scherspannungen im Schmierspalt abhängig. Somit treten hohe Reibkräfte bei hoher Viskosität und hohen

    Gleitgeschwindigkeiten auf.

    Die Tragfähigkeit verbessert sich mit steigender Viskosität da der hydrodynamische Schmierkeil schneller aufgebaut werden kann.

    Dadurch verringert sich auch der Verschleiß.


    Weiter heißt es...


    Auch hier ist eine Absenkung der Umfangsgeschwindigkeit der Welle von

    Vorteil, da es auch hier zu einer Reduktion der Reibleistung kommt.

    Trotz hoher Reibkräfte kann es aber zu vernachlässigbare Reibleistung kommen.


    Ein Beispiel wo es tatsächlich vernachlässigbar ist, ist in @.: Dome :. Beispiel wo sich Massekräfte aufheben. Wie in etwa Kolbenring zu Laufbuchse während dem Zünden.


    Anbei ein Schaubild zur Stribeck Kurve die eben genau die hier beschriebenen Reibzustände darstellt.

    Wichtig hierbei ist der Ausklinkpunkt - ab da beginnt die Flüssigreibung.

    Wenn das stimmt was da steht, dann ist die Belastung bereits bei geringen Drehzahlen vermindert. In diesem Fall bereits bei 200 rpm.

    Oder ich lese das am Handy falsch ab :roll:

    Dann hat der Filtertausch dein Problem mit dem späten ausgehen der Öl-Drucklampe nach dem Start gefixed?

    Lesen ist überbewertet...macht eh keiner mehr. :roll:


    Hab mal die Arbeit geladen...bist leider auf dem komplett falschen Dampfer mein Lieber :nod:

    Es geht hier um u.a. NVH / Vibrationsuntersuchungen gemessen in z-Richtung bei den Motorlagern (ähnlich wie deine Vibra Technics Engine Mounts) des Motors, verbunden mit der Karosserie .

    Außerdem ist ein Motorauslauf zu sehen (t=0 und 750rpm bis t=2 0 rpm) und nichts was uns irgendwie in der Fragestellung hilft einen Kaltstart zu bewerten.

    Entschuldige das ich nicht genau das auf die schnelle gefunden habe, was genau unserer Fragestellung hier entspricht.

    Idealerweise auch noch vom F20C Motor.

    Die Arbeit muss er noch geschrieben werden :lol:


    Bei den geposteten Abbildungen ging es um Start-Stop-Automatik und deren Auslegung um möglichst schonend und Vibrationsarm sowas umzusetzen ohne das der Karren sich ständig schüttelt etc.

    UND da wurden auch Kräfte berücksichtigt wie man nebem dem oszilierenden Diagram sehen kann :roll:.


    Keiner hat gesagt das dir der Karren dabei verreckt. Es ging nur darum, welches die schonender Methode ist - That's it!

    Die Honda Ingenieure haben bei der Entwicklung sehr viel Hirnschmalz hineingesteckt.

    Da wusste man auch damals schon dass es sich hier um ein Auto handeln wird welches immer wieder langen Standzeiten ausgesetzt sein wird.


    Mich würde mal interessieren ob sich irgendeine andere Szene (Oldtimerszene?) mit dem Thema schon befasst hat und auf ein Ergebnis gestoßen ist.

    Betrifft ja nicht nur unser Auto. Wie machen dass z.B. Händler von Luxus-/Sportautos die auch nur alle x Wochen/Monate mal bewegt werden?

    Das ist halt meist die übliche Aussage ...die Entwickler/Honda werden sich schon dabei was gedacht haben... denen war auch sicherlich Bewusst, das die Wahrscheinlichkeit recht hoch ist, das sie mit dem Wagen keinen großen Gewinn bzw. Verlust machen.

    Wenn jetzt einer damit argumentiert, dass das egal ist und das der S2000 sozusagen ein Geschenk zum 50- jährigen Jubiläum war. Der weiß nicht so recht wie Marktwirtschaft funktioniert.


    In Oldtimerkreisen wird dies oft erwähnt. Meine sogar, dass die Methode auch aus der Szene den Weg ins Forum gefunden hat.

    Solche Daten wie hier und weniger extremen Temperatur, von einem PKW wäre schon interessant.

    Auffällig ist hierbei u.a. das die Anlasserdrehzahl im Verhältnis zur Öl-Visko doch deutlich schwankt. Ansonsten sind die Zeiten schon krass :o

    Ich bin vor einiger Zeit über BITOG mal auf die PDF Anleitung für einen Chevy V8 Rennmotor gestossen. Sehr interessant fand ich die zwingende Vorschrift: Vor jedem Start muss der Motor mit einer Druckpumpe (eine art umfunktionerte Fettpresse) über den Anschluss des Öldruckschalters mit Öl unter Druck durchgeschmiert werden damit alle Lagerstellen geölt sind.

    Auf ähnliches bin ich bei der Suche auch gestoßen. Im Motorsport wird demnach solange gestartet bis der Öldruck aufgebaut ist und einige Sekunden stabil steht und dann erst die Zündung zugeschaltet.

    Wundert mich jetzt nicht.

    Ein Kumpel hat seinen auch ratz fatz für ca. 12K (Bj 2003) verkauft ohne das der Käufer ihn probegefahren ist :o

    Wohlgemerkt das der Wagen technisch nicht einwandfrei da stand. Verdacht auf Getriebeschaden würde sogar in der Anzeige erwähnt.

    Hat den nicht gejuckt, noch hatte er zuvor einen S gefahren :nod:

    Eine wirklich tolle Diskussion hier, vorbildlich fundiert und hochinteressant! :thumbsup:


    Jetzt gieße ich aber mal öl in's Feuer und bitte zu bedenken, dass nach einem "Orgeln" trotzdem noch ein Kaltstart kommt, beide Verschleißsituationnen sich folglich addieren. 8|


    So, jetzt ihr wieder :!::thumbup:

    Das wird hier noch eine Ölsauna :lol:


    Ja aber dadurch das jetzt Öldruck aufgebaut wurde ist dieses Zeitfenster wo die Verschleiß stärkere Mischreibung auftritt deutlich minimiert.

    Weil eben Öl aus allen löchern am Motor tropft :lol:

    Auch ist das Losbrechmoment beim Orgeln weitausgeringer.


    Wie ist das eigentlich - nach so einer langen Standzeit müsste doch die Ölpumpe auch leergelaufen sein, oder? Gerade beim ablassen.

    Der Rüssel steckt zwar im Öl der Wanne aber ein Großteil fließt sicherlich wieder raus.

    mal neben der ganzen Mechanik wieder ein Thema zum Öl.

    Ich habe gelesen, dass das Öl besser warm abgelassen werden sollte, da du sonst nach langer standzeit nicht alle Partikel und Abriebteilchen mit auswaschen kannst.

    Ich fahre gemütlich mit dem alten Öl warm und mache dann den Wechsel.

    Damit lässt du aber den Großteil des Altöls ab. Und ja, ich neige den Karren etwas sodass es den Abfluss an der Ablassschraube "fördert" :]


    Da ich zweimal im Jahr wechsle und der Motor beim 2ten mal warm ist, gehe ich davon aus, dass sich dadurch eher weniger Partikel ansammeln.

    Und wie du schön sagst, beide Szenarien haben Verschleiß, aber ich bin derzeit nicht sicher, ob 3x orgeln (n=0 < 300rpm > n=0) besser ist als einmal richtig...und ob sich diese Maßnahme in Summe lohnt...nix anderes versuche ich zu besprechen.

    Hast du die Abbildungen angeschaut, gerade die mit den Lagerkräften im Verhältnis zur Drehzahl? Kannst du Diagramme lesen :twisted: ?


    Die Auswertung ist doch deutlich genug auch wenn in der Abbildung ein max. Drehzahl von 750 U/min (geschlossene DK) dargestellt ist.

    Ab einer höheren Drehzahl (Abbildung offene DK) setzt dann die von dir am Anfang erwähnte hydrodynamischen Schmierung ein, sofern bis dahin das Öl da angelangt ist wo es sein soll, und die Lagerkräfte nehmen erheblich ab.


    Hier mal eine simple aber dennoch logische Rechnung.

    Die Öldurchlaufgeschwindigkeit bei einem Otto-Verbrenner beträgt laut Statistiken bei einem Kaltstart (0°C) und einem 5Wxx Öl ca. ~ 10 Sek.

    Nur mal zum Vergleich, ein 10Wxx Öl bräuchte hierbei ca. 28 Sekunden!!


    Aber wir rechnen jetzt einfach mal mit 10 Sekunden da die meisten ein 5Wxx Öl hier fahren.


    Kaltdrehzahl beim S: 2000 U/min. = ca. 333 Motorumdrehungen bis Öl vollständig da ist.

    Starterdrehzahl beim S: max. 300 U/min. = 50 Motorumdrehungen in 10 Sek. bis Öl...


    Unter der Annahme das der Anlasser genug Öl mit genug Druck fördert (was er offensichtlich tut) hast du also nur etwa ein sechstel des Verschleißes bzw. der Belastung.

    Was die Starterdrehzahl angeht, kann es gut sein, dass es sogar deutlich weniger wie 300 U/min. sind. Hab Werte von anderen Fahrzeugen gefunden wo grad mal 160 U/min. bringen.